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Jahrgangsbericht 2004

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Bein Merlot 2004

Der Bein Merlot 2004 wurde am 15. April auf die Flasche gezogen und kam nach einem Jahr Flaschenlagerung im März 2006 in den Handel
Er ist elegant und ausgeglichen, beinahe schon ein Schmeichler, mit schönen und reifen Tanninen.

Degustationen

Das online GRAPE Magazin bewertet ihn im April 2006 mit 16/20 Punkten :
"The clear, dark ruby brilliance pinpoints the wine’s youth, as does its still unrevealing flavours. Aromas hint of red and blackcurrant, extra dark Belgian (Swiss?) chocolate and traces of tobacco and cedar. Although relatively full bodied – at 14%, the alcohol level is the highest yet – the wine has a good acid backbone and beautifully elegant mouthfeel. With a few years’ aging this merlot should prove even more satisfying. Now with their own cellar and well-tended, older vines, future vintages promise to rate even higher" www.grape.co.za 

Stephen Tanzer, 89 Punkte in The International Wine Cellar (April 2007)
"Deep red-ruby. Reticent aromas of black fruits and smoky, nutty oak. Lusher on the palate than the young '05, offering almost Graves-like flavors of blackberry, blueberry, minerals and tobacco. Broader and darker than the '05 but with a bit less lift. Finishes dense and rich, with notes of leather and earth" www.wineaccess.com/expert/tanzer

Bewertungen:
Empfehlungen

Der Bein Merlot 2005 ist früher zugänglich als der 2003er, hat aber das Potential für eine Flaschenreifung von 5-7 Jahren bei entsprechender Lagerung ( - 2010/11).
Wie auch unsere anderen Jahrgänge ist er ein ausgezeichneter Essensbegleiter. Dabei ist seine Stärke seine zurückhaltende Eleganz, er dominiert die Gerichte nicht, hat aber gleichzeitig genug Substanz, um die Speisen positiv zu ergänzen

Analyse: Alk. 14.0%Vol, Säure 5.6 g/L, pH 3.6

Jahrgangs Bericht 2003 -2004

Juli 2003: Winterzeit

Es ist ein extrem warmer und trockener Winter hier im Kap - wunderschön um hier zu leben, aber problematisch für die Landwirtschaft. Bis jetzt hatten wir 75 % weniger Regen als üblich. Die Böden sind ausgetrocknet und die Wasserspeicher weitgehend leer, ein Desaster vor allem für die Weizenfarmer im nahen Schwarzland an der Westküste. Ein für uns äusserst unerwünschter Nebeneffekt des bisherigen viel zu warmen Wetters ist der Umstand, dass die Weinstöcke zu wenig „Kälte-Einheiten" bekommen, sodass wir im Frühjahr mit einem verzögerten und unregelmässigen Austrieb rechnen müssen. Wir werden versuchen, dem mit einem sehr späten Rebschnitt entgegenzuwirken. Zur Zeit sind wir damit beschäftigt, den Drahtrahmen im gesamten Rebberg auszuwechseln, da die Drähte aufgrund eines Materialfehlers rostig wurden, was bei dem hier häufig windigen Wetter unerwünschte Beschädigungen der Triebe verursacht. In Zahlen sind dies immerhin 56 km neue Drähte

September 2003:

Der August brachte schliesslich den üblichen Regen, allerdings viel zu spät für die Kornfarmer und lange nicht genug um das Defizit auszugleichen. Und in der zweiten Hälfte August wurde es schliesslich auch kalt, allerdings so gründlich und solange, dass der Austrieb bis Mitte September verzögert wurde.

20. Oktober 2003

Die Laubarbeit hat begonnen. Der Austrieb war schlussendlich sehr regelmässig, und die Schosse sind nun ca. 40 cm lang. Das Ausbrechen (reduzieren der Schosse auf die gewünschte Anzahl) ist abgeschlossen, und gestern haben wir die Schosse in das erste Drahtpaar eingefädelt. Das Wetter war sehr schön in den letzten 2 Wochen, und nun kommen auch schon die ersten Hitzetage. Dies wird die Blüte befördern, welche voraussichtlich in den nächsten 7-10 Tagen einsetzen wird.

30. November 2003

Die Blüte war sehr regelmässig und fand bei idealen Bedingungen von Beginn bis Mitte November statt. Überhaupt war das Wetter bisher ideal - viel Sonne, sehr wenig Wind, und nur einmal Regen. Der Fruchtansatz ist entsprechend reichlich, so das wir bald mit der ersten Ausdünnaktion beginnen müssen. Die Triebe sind nun bis zum letzten Draht gewachsen und werden bald ihre endgültige Länge erreicht haben. Allerdings trocknen die Böden nun auf Grund der äusserst trockenen Witterung sukzessive aus, und der Wuchs verlangsamt sich deutlich.

Januar 2004

Nach einem immer noch sehr trockenem Frühsommer setzte nach Neujahr der Farbumschlag der Trauben ein, ca. eine Woche später als letztes Jahr. Dies ist die Zeit um die Frucht auszudünnen, zur Förderung der Qualität (vendange verte). Dieses Jahr reduzierten wir die Ernte auf eine Traube pro Fruchttrieb, und zusätzliche werden später reifende Partien (Schultern und Spitzen) wo nötig entfernt. Die Trauben sind regelmässig und mit schön kleinen Beeren, bei einem sehr gesunden aber nicht zu dichtem Laubwerk. Das Wetter war bisher nahezu ideal, mit wenig Wind und moderaten Temperaturen, aber viel Sonnenschein, allerdings auch knochentrocken! Sollte die Saison so weitergehen, können wir auf eine qualitativ superbe Ernte hoffen, welche wir voraussichtlich Anfangs März einbringen können.

März 2004

Nach einer langen Schönwetterperiode regnete es Ende Februar endlich wieder einmal, aber natürlich gerade vor der Ernte. Doch glücklicherweise folgten darauf sehr schöne und warme Tage, sodass wir am 8. März ein ausgezeichnetes Traubengut mit 24 Balling (Brix) ernten konnten. Die Säurewerte waren aufgrund der doch sehr trockenen Saison tiefer als üblich. Vergoren wurde der Wein wiederum in geschlossenen Edelstahl-Tanks, mit einer cuvaison von insgesamt 14 Tagen. Das Resultat ist nun im Fass, ein tieffarbener, sehr dichter und vielversprechender Wein.

April 2005

Nach einer sehr zurückhaltenden Schönung im Fass mit natürlichem Hühnereiweiß (von glücklichen Hühnern notabene!) wurde der Wein gefiltert und am 15. April auf die Flasche gezogen. 11600 Flaschen wurden produziert.