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Videoclips aus dem Eulenkasten beim Weinkeller
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oder zur Abwechslung hier ein Clip aus dem Nistkasten unserer Falken, 3 Tage nach dem Schlüpfen:

 

aus Weinberg und Keller

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März 2019

Die Haupternte brachten wir dieses Jahr am 6 März ein - alles an einem Tag, gerade noch rechtzeitig vor dem am naechsten Tag erwarteten Regen! Die Ernte war noch kleiner als erwartet, gerade mal 500gr pro Quadratmeter. Es scheint, dass die 4 trockenen Jahre in Folge ihren Tribut fordern, und zusammen mit den heissen und ungewöhnlich windigen Perioden war die Reifezeit für die Haupternte nicht optimal. Immerhin konnten wir eine anständige Qualität einbringen, und nun schauen wir der Entwicklung der Weine im Barrique gespannt entgegen - mal sehen, ob sie sich so entwickeln wie wir hoffen.

Februar 2019

Heisse Tage und ungewöhnlich viel Winde kennzeichnen die Saison. Regen ist weiterhin Mangelware. Die Ernte begann für uns am 11. Februar mit den Trauben für unseren Rosé - und waren von exzellenter Qualität. Der Most wurde dann wie jedes Jahr langsam kalt vergoren, und der neue Pink Merlot 2019 dürfte so im Juni schon für Trinkfreude sorgen - gut so, ist doch der 2018er schon ausverkauft :-)

Januar 2019

Bisher scheint unser Weinberg gut mit den trockenen Bedingungen zurechtzukommen. Das neue Jahr brachte sogar etwas Regen, insgesamt 16 mm, ein guter Durchschnitt für Januar. Veraison (Farbumschlag) begann diesmal zusammen mit dem Beginn des neuen Jahres und war bereits Mitte Januar praktisch komplett. Es wird nun jedoch klar, dass wir mit einer deutlich kleineren Ernte als üblich rechnen müssen. Darüber hinaus gibt es aufgrund der beobachteten Millerandage manche grüne Einzelbeeren in den Trauben, die bei der Ernte noch mühsam entfernt werden müssen. Auf der anderen Seite reift die restliche Frucht außergewöhnlich gut, und unsere erste Saftprobe zeigt bereits eine schon ungewöhnlich gute Farbe. So sind wir mal gespannt auf die Ernte!

Oktober-November-Dezember 2018 - schon wieder trocken!

Oktober und November waren gekennzeichnet durch wechselnde Temperaturen, wenig Regen und häufige, starke Winde. Trotz des guten September-Regens mussten wir auch feststellen, dass unsere Böden nur halb-voll in die neue Saison gestartet sind. Daher haben wir zum ersten Mal bereits zur Blüte eine erste Bewässerung vorgenommen, um diese kritische Phase zu befördern. Trotzdem beobachteten wir schließlich einen sehr uneinheitlichen Fruchtansatz. Und es blieb es weiterhin sehr trocken, Niederschlag war weniger als die Hälfte des sonst üblichen Regens für die letzten drei Monaten des Jahres. Positiv zu vermerken waren dafür die eher moderaten Temperaturen.
Interessanterweise beobachteten wir in den Weinbergen unserer Gegend gerade um die Weihnachtszeit trotz Regenmangels plötzliches Auftreten von falschem Mehltau (Peronospora), stellenweise sogar ziemlich stark. Glücklicherweise kamen wir selber mit einem leichten Streifschuss davon.

September 2018: Frühling im Kap

Leider waren Juli und August ungewöhnlich warm und wieder sehr trocken, zwar ideal für den Rebschnitt, aber es brachte nur gerade mal 30% der sonst saisonal üblichen Niederschläge. Zum Glück kompensierte der September wieder mit kaltem und nassem Wetter, und die Wasserspeicher im Kap sind jetzt zum Start der neuen Saison zu gut 60% gefüllt – noch nicht voll, aber immerhin doppelt soviel als vor einem Jahr. Das nasskalte Septemberwetter verzögerte auch den Austrieb um rund 2 Wochen gegenüber den vorangegangenen Jahren, dafür kam der Start dann Ende September sehr gleichmäßig. Nun freuen wir uns auf die neue Saison!

Juni 2018: Winterzeit

Neben dem Release unseres Pink Merlot 2018 brachte der Juni endlich wieder einmal ausgiebige Regenfälle. Die ausgetrockneten Böden sind wieder aufgefüllt und die leeren Staudämme erhalten erstmals wieder guten Zufluss. Trotzdem haben wir uns entschlossen, zukünftig alles Dachwasser aufzufangen und in Haus und Hof zu nutzen. Nachdem wir schon die ganze letzte Saison im Keller ausschließlich mit Regenwasser gewirtschaftet hatten, sind wir zuversichtlich. Das Wasser vom Dach wird in grossen Tanks aufgefangen und mit einer Spezialfilteranlage aufbereitet, bevor es in unser Wassernetz eingespeist wird – und das tolle daran: es schmeckt besser als Stadtwasser, und ist erst noch ohne Chlor oder sonstige Zusätze, ideal für die Kellerwirtschaft!

Frühere Berichte werden jeweils nach der Ernte zum Jahrgangsbericht der jeweiligen Weine verarbeitet und können dort eingesehen werden (siehe Jahrgangsberichte)